Oder, wenn Einfaches zur Schwierigkeit wird.
Das Haus hat uns sofort gefallen. Mir auch der Ort wo es steht. Direkt am Fluss, das heisst also, ich kann über Wasser schauen und das war ja immer schon mein Wunsch. Zudem, Raquel hat eine halbe Stunde mit dem Auto in’s Büro. In Asunción mit den „öffentlichen“ Verkehrsmitteln, war’s beinahe eine Stunde.
Mücken??? Eine Stunde pro Tag bei Sonnenuntergang ist’s heftig, danach wie überall in Paraguay.
Nach einigen Wochen der Beratungen, ein paar dutzend Besuchen, tagsüber, in der Nacht, am Abend, bei Regen und Sonnenschein, waren wir uns einig, hier lässt es sich leben. Für beide. Also haben wir das Haus am Fluss gekauft. Ich würde es Casa Raquel nennen, aber Frauen benamsen ja lieber Autos, so heisst’s eben einfach Haus.
Was uns beiden nicht so gefallen hat, war der Fussboden. So was rotes, scheinbar billiges, sah aus wie polierte Ziegelsteine. Ich wollte zudem einen schönen Quincho (Gartensitzplatz mit Grill) unter einem Strohdach mit einem rustikalen, grossen Tisch und einem Grill in dem man sogar ein Spanferklechen braten könnte. Dazu kam, dass das Haus trotz beinahe 300 qm unter Dach nur ein Schlafzimmer hatte.
Was also, wenn dann wirklich einmal Besuch aus der Schweiz kommt? Meine Tochter zum Beispiel?? Hoffentlich macht ja doch der eine oder andere Freund und Bekannte seine „Drohung“ war und besucht mich. Unwahrscheinlich zwar, aber: Was dann?? In’s Hotel damit??? In die Stadt?
Auf dem Plan des Hauses waren zwei zusätzliche Schlafzimmer im ersten Stock gezeichnet, als zukünftiger Ausbau. So wurde also der Entschluss gefasst, zwei Schlafzimmer anzubauen, den Fussboden auszuwechseln und einen Quincho mit Strohdach aufzustellen.
Hier in Paraguay gibt’s wie überall auf der Welt eine Fraktion der Alles- und Allesbesserwisser. Diesen ist dieser Absatz gewidmet. Pausenlos bombardieren sie die Welt mit Ratschlägen, bis, jaaaaaaa bis man wirklich einen Ratschlag braucht. Dann ist schluss mit lustig. Wie überall auf der Welt eben. So bleibt einem zum Schluss immer nur dasselbe, selbermachen, selbersuchen, selberverantworten. Und sich danach die Sprüche der Allesbesserwisser anhören. Vielleicht ersticken sie ja mal daran.
Punkt
Wir beide sind nicht vom Bau, also kann uns schnell jemand etwas vorschwindeln. So kamen wir zum Schluss, dass es nicht allzuviel fruchtet, wenn ich konstant auf der Baustelle bin. Ich könnte höchstens grössere Saufereien verhindern. Raquel musste sowieso arbeiten. Also haben wir unsere Wünsche auf Papier gebracht und einige Architekten und Baumeister um Kostenvoranschläge gebeten. Die Bandbreite dieser vorgeschlagenen Kosten bewegte sich zwischen 10‘000.- bis ca 45‘000.- US$. Wir sind dann rumgefahren und haben uns Arbeiten dieser Herren und zweier Damen zeigen lassen.
Gleichzeitig haben wir uns auch über Termine Gedanken gemacht. Schön wär’s doch, wenn wir im Frühling einziehen könnten. Frühling ist hier im September. (Ich kann im Herbst meines Lebens meinen Geburtstag im Frühling feiern. Auch schön).
Unser Projektchen kann für Profi’s unmöglich ein grosses Problem darstellen, dachten wir uns und haben uns für einen Architekten, (Carlos Saldívar) entschieden. Jener hat gegenüber unseres gemieteten Domizil’s eine 900 qm Villa aufgestellt. Mit einem gut 3000 qm grossen Garten dazu und das in einer besten Wohngegenden Asuncións. Das Häuschen hat mehr als eine 350'000 Doláres gekostet, ohne Umgebungsarbeiten. Und an die Besserwisser Fraktion: Nein, es waren keine Ausländer die dieses Haus aufstellen liessen, sondern die doch so armen, ständig am Hungertuch nagenden, hilfebedürftigen Paraguayos. Würden die etwas von der 500€ Diskussion wissen, die würden sich königlich amüsieren. Zudem ist der gute Architket Mitglied des Club Centenario und das heisst von Haus aus eigentlich, dass genügend Geld vorhanden sein sollte, um eventuelle Garantien zu übernehmen. So war’s dann auch, er gab uns 5 Jahre Garantie auf die Arbeit die er leisten würde.
Ende April gins also los mit der Umbauerei. Ich flog zurück in die Schweiz, wie vereinbart, der Architekt kümmerte sich um den Bau, Raquel kontrollierte Samstags. Soweit die Theorie.
Bereits nach drei Wochen Bauerei, beobachtete unser Hausmeister die ersten Risse im Mauerwerk des bestehenden Hauses und berichtete darüber. Raquel fuhr hin und stellte den Architketen zur Rede.
„Kein Problem“, posaunte der, „das wird mir einer speziellen Zementmischung abgedichtet und alles ist wieder im Butter.“
Ich erfuhr per Email davon und wollte wissen, ob der Señor denn nicht erst mal den Unterbau geprüft und eventuelle Stützbauten angebracht habe, so wie er mir es auf mein Drängen versprochen hatte.
Doch, doch, schrieb er zurück. Mach Dir keine Soirgen, alles ist in Ordnung.
Noch ne Woche später fand Raquel bei der Samstäglichen Kontrolle, dass der obere Teil der Mauer doch irgendwie leicht schräg stand. Der Architekt beruhigte sie, das komme davon, dass der Zement eben noch nicht trocken sei. Das ändere sich dann schon. Eine Woche später hatte die Mauer dieselbe Kurve.
„Immer noch nicht trocken?“ Fragte Raquel. „Kann doch nicht sein.“
Jetzt wurde der Bau einer ernsteren, laienhaften Prüfung unterzogen. Dabei fand Raquel einen Riss in der Aussenmauer zwischen des alten und des neuen Hausteils von beinahe 2 cm breite und etwa 3 Metern Länge. Empört stellte sie den Architekten zur Rede. Der meinte lapidar: „Sie sind nicht mein Vertragspartner sondern Señor Albert und solange der sich nicht beschwert, ist alles in Ordnung.“
Mir blieb also nichts übrig, als dem Kerl eine „diplomatische“ Mail zu schicken und ihn aufzufordern, die Schäden zu beheben, bevor weiter gebaut würde.
„Jaaaaa,“ meinte der, "machen wir, kein Problem, kostet Dich einfach etwas.“
„Nein,“ entschied ich,“ das geht auf Deine Kosten und verwies auf einen Paragraphen im Vertrag.“
„Ich hab kein Geld“, sagte er und verlangte gleichzeitig weitere Zahlungen.
Wieso hat der kein Geld? fragten wir uns. Der hat doch eben erst diese Riesenhütte aufgestellt und dürfte da doch kräftig abgesahnt haben.
In Paraguay gibt’s auch ein Asukunftssystem, ähnlich der deutschen Schufa oder des schweizerischen Betreibungsamtes. Also haben wir da mal angefragt und erhielten prompt Antwort.
Unser „guter“ Architekt ist mit 200‘000‘000 PGY’s in der Miese. Das sind dann gut 50‘000 US$. Irgendwie hat er sein Geld recht gut versteckt. Garntiezahlungen??? Pustekuchen
Jetzt wurde es erst recht lustig. Ich rief ihn aus der Schweiz an und sagte ihm, dass ich ab sofort keine Zahlungen mehr leisten würde, wenn er nicht erst auf SEINE Kosten die Schäden repariert. Daraufhin stellte er die Arbeiten mit sofortiger Wirkung ein und verlangte, gemäss Vertrag ein Schiedsgericht. Demnach sollten beide Parteien einen Architekten oder einen Konstrukteur mit der Begutachtung des Bau’s betrauen und einen Bericht einfordern. Termin des Schiedsgerichtes sei der 14. Juli.
Und ich sitze immer noch in der Schweiz.
Erst mal musste ich meine Chefin in der Schweiz verärgern, indem ich ihr mitteilte, dass ich so schnell wie möglich nach Hause müsse. Danach ging’s zur TAM um den Flug umzubuchen. Am 12 Juli kam ich in Asunción an.
Raquel hatte in der Zwischenzeit einen anderen Architekten aufgetrieben, der hat sich an die Arbeit gemacht und einen Bericht geschrieben, der uns ziemlich erschüttert hat.
Erstens wurde der Ausbau in keiner Weise abgesichert. Der Unterbau wurde mit viel zuviel Gewicht belastet und gab diesem Gewicht nacht. Daher die Risse in der Mauer.
Zweitens wurden Materialkosten verrechnet von Materialien die das Haus nie erreicht haben.
Drittens wurden Personalkosten verechnet, die nicht bezahlt und auch nicht geleistet wurden.
Im Bericht wurde das Wort Betrug zwar nicht explizit erwähnt, aber der Prüfer sprach davon.
Gespannt warteten wir also am 14. Juli 0900 auf unseren Architketen und den dazugehörenden Schiedsrichter seinerseits. Gegen Mittag rief ich den Herrn Saldivar an. Erst mal war das Kerlchen doch deftig überrascht, dass ich mich in Paraguay befand. Das schien sein grösstes Problem zu sein.
„Natürlich komm ich sofort zu Dir auf den Bau,“ meinte er. Sofort, das bedeutete am Dienstag den 15. Juli, weil er nicht vorbereitet sei.
„Warum?“ Fragte ich ihn. „Du hast doch den 14. Juli als Termin genannt.“
„ Pues, ich bin grad irgendwo ausserhalb Asuncións“, sagte er.
Ich auch.... Nur, das nutzte nichts. Also haben wir unseren Schiedsrichter gebeten, doch am nächsten Tag nocheinmal mitzukommen.
Am 15. Juli, 0900 wie verabredet warteten wir vor unserem Haus. Allein, natürlich, das heisst, ohne „gegnerischen“ Architekten. Um 1000 rief ich ihn an. „Ich weiss ja, dass in Paraguay die Uhren anders gehen“, meinte ich, „aber nicht um Stunden. Wo bist Du???“ „Auf dem Weg“, meinte er und tatsächlich gegen elf traf er auf der Baustelle ein.
Zur Erinnerung, vom Haus bis in die Stadt sinds 30 Minuten.
Er kam mit allen seinen Handwerkern, aber ohne Schiedsrichter. Erst hielt er uns eine Rede über die Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein generell, danach erklärte er uns das weitere Vorgehen. Erst sollte jede Partei einen Schiedsrichter stellen und falls die beiden nicht zu einer Einigung kämen, müsste ein Gericht einen Schiedsrichter stellen, der dann das weitere Vorgehen vorschlagen könne.
„Hast Du das nicht schon vor gut einem Monat erklärt???“ Fragte ich ihn. „Hier ist unser Schiedsirchter und hier ist sein Befund. Wo sind Deine Hausaufgaben??“
Unser Schiedsrichter hat sich fürchterlich aufgeregt, man hat es ihm angesehen. Er meinte, dass unser Architekt wohl besser mit seinem Maul als mit seiner Arbeit sei. Dies hat den den anderen wieder aufgeregt und bevor es zu Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Architekten kam, musste ich als Schiedsrichter eingreifen. Lustige Situation, ein Schweizer, der eigentlich nur seinen Frieden sucht, muss sich zwischen zwei streitende Paraguayos stellen. Gut hab ich ein „wenig“ (über)Gewicht.
Die Gemüter allerdings beruhigten sich nicht wirklich, erst recht nicht nachdem wir unserem „guten“ Architekten seine Arbeit vorführten. Seine Handwerker standen schön belämmert in der Gegend, speziell der Maurer, als wir ihm seine Arbeit mit der Wasserwaage zeigten. Auf ca. 2 Meter Höhe hat der es geschafft, 8 (acht) centimeter Schräge einzubauen. Ich hab, wie man weiss, zwei linke Hände und fünf Daumen an jeder Hand, aber so nen Scheiss hätte sogar ich hingekriegt. Ich wollte vom Elektriker wissen, wie man Leitungen verlegen kann in einem Haus, das noch kein Dach hat. Sein schuldbewusstes Lächeln hätte man fotografieren sollen.
Was nutzt’s. Niemand hat Geld, seinen angerichteten Schaden selbst zu bezahlen. Wir müssen also weiterschauen. Nur, weder Raquel noch ich haben jemals einen Bau aufgestellt. Und wie gesagt, die nationenunabhängige Besserwisser Fraktion weiss nur im Nachhinein alles besser. (Dieses Gen hätte ich gern, immer alles besser zu wissen und zu können.... ist wahrscheinlich eine Gabe Gottes)
Jetzt ging’s erst mal zum Anwalt und zur Escribana. Können wir den Vertrag mit dem Architkten Saldivar auflösen? Und wie geht das.
„Unser“ Anwalt ist Teil der Familie. Logisch, Raquel’s Vater war schon Militärrichter also gibt’s den einen oder anderen der juristischen Guilde in der Familie. Dieser hier war ein Cousin und sogar Senator, was immer dies dann auch bedeutet. Nachdem er unsere Geschichte gehört hatte, fragte er erst mal nach dem Namen das Architekten.
„Carlos Saldivar“, sagten wir und schauten dann in zwei ungläubige Augen.
„Schon wieder“, meinte Raquels Cousin und schaute dann seinerseits in zwei staundende Augenpaare.
„Na ja“, meinte er, „ich kenne seinen Bruder, der ist auch Anwalt und war mit mir im Senat bis zu den Wahlen. Wir sind dann beide nicht mehr zur Wiederawahl angetreten, nutzt ja eh nichts,“ meinte er. „Und bevor wir in die politische Diskussion abdriften, ich werde mit ihm reden, vielleicht nutzt’s ja was.“
„Was heisst denn: schon wieder?“, wollte ich wissen.
„Lass es und frag nicht“ meinte der Cousin.
Gut, halt ich s’Maul. Kann ich auch.
Eine Woche später rief Cousinchen uns an und meinte:
„ Den müsst ihr ja fürchterlich verärgert haben, er will nicht mal mit mir sprechen, schaut selber weiter, als Anwalt könnte ich Euch helfen, als Cousin nicht.“
„Schon gut, aber was kann ich tun um weiterzubauen??“
„Erstens musst Du ihm eine Mängellsite erstellen, danach musst Du ihm Zeit geben, die Mängel zu beheben. Nur wenn er dieser Aufforderung nicht nachkommt, kannst Du ihm die Kündigung des Vertrags androhen und dann später auch kündigen.
„Die Mängelliste haben wir dem Gauner schon am 15. Juli in die Hände gedrückt, er hat sogar den Erhalt unterschrieben.“
„Que bien, so kannst ihm ein Telegramm über eine Escribana schicken und ihn auffordern, sich innert 24 Stunden auf der Baustelle einzufinden. Falls er nicht kommt, kannst Du kündigen“
So haben wir das denn auch gemacht. Klar ist der Kerl nicht aufgetaucht und so haben wir den Vertrag gekündigt.
Natürlich war das nicht ganz so einfach wie’s klingt, aber es ist im Nachhinein gar nicht so einfach das einfach zu erklären. Auf jeden Fall wurde der Vertrag aufgelöst und zum Schluss hat der Herr Saldivar das Ganze auch akzeptiert. Er verlangte zwar nach wie vor über 20 Millionen an Zahlungen, aber wir müssen das, nach Auskunft des Anwalt Cousinchens mindestens, vorläufig nicht beachten. Schaumermal was da weiter passiert..
Der Verlust beträgt ca. 10‘000‘000.- PGY’s, also ca 4‘500 US$. Dazu die Zahlungen an die Handwerker, die zwar verrechnet, aber nicht bezahlt wurden. Aber, ab dem 6. August waren wir berechtigt, weiterzubauen. Ab diesem Tag verlagerte sich der Herr Architekt Saldivar vom Hauptproblem auf einen Nebenschauplatz.
Erstes Problem also, wie stützt man ein aufgebautes Stockwerk im Nachhinein ab?? Gut haben wir hier gute Freunde, die nicht der Rechthaberfraktion angehören und wie’s so ist, der Eine kennt den Anderen und der wiederum einen Dritten. So haben wir einen Beton-Speziallisten gefunden. Der kam hin, schaute sich das Ganze an und meinte: „ Der Bauleiter gehört auf den Mond geschossen, so was sieht doch ein Laie“.
Ja, stimmt, ich hab’s gesehen, aber wie kann ich ohne Rechthaber Gen.... Schon gut, lassen wir das.
15 Millionen, also fast 4‘000 CHF kostete es, den zweiten Stock mit 6 Pfeilern und 6 Betonbalken abzustützen. Dafür würde es mir auch bei einem nicht zu ertwartenden Hurrican über dem Kopf einstürzen.
„Wie lange dauert das?, wollten wir wissen.
„ Kommt drauf an, wieviel Männer ich von der anderen Baustelle abziehen kann“
Die andere Baustelle war ein Showroom von Mercedes. Wie soll ich da konkurrieren???
„Du bist mir sympathisch und bevor Du den Glauben an alle Paraguayos verlierst, ich mach’s in 10 Tagen“
Hat er auch eingehalten, genau zehn Tage nach Baubeginn war er fertig damit. Jetzt „ziert“ ein Pfeiler unsere Parkplatzeinfahrt. Entweder darf ich niemehr besoffen nach Hause kommen, oder ich schmücke das Ding mit einer Matrazze.
„Jetzt muss der Beton noch ein Woche trocknen“.
Gut haben wir noch andere Arbeiten. Über andere Freunde haben wir eine Baukollone organisieren können, die uns den Fussboden auswechselt, das Dach deckt und den Rest der Arbeiten erledigt. Hoffentlich.
Aus zwei Schlafzimmer wird jetzt des Gewichtes wegen nur eines, das zweite wird zur Terrasse. Sicher auch schön.
Zum heutigen Zeitpunkt sieht’s so aus, als ob wir in einer Woche umziehen. Ein Teil des Hauses steht, der Rest kann auch gebaut werden wenn wir da schon wohnen. Verdient hätten wir’s, dass letzlich alles gut endet.
Für den Betrag den wir jetzt schlussendlich bezahlt haben, um EIN Schlafzimmer anzubauen, den Boden auszuwechseln und den Quincho aufzustellen, hätte die Rechthaberfraktion ein komplettes Haus gebaut. Zwar vom Stil in den man, Zitat:“nicht tot über dem Zaun hängen möchte“, aber eben, besser, schöner, grössesr, billiger , schneller, usw...
Warum ich mich so über diese Rechthaber auslasse???? Weil die mir gestohlen werden können. Ich liebe die nicht perfekten Menschen, mit Fehlern, Ecken und Kanten, die auch mal eine fünf grade sein lassen können, die in der Lage sind, andere zu akzeptieren, zu respektieren und die das Maul halten, wenn sie nichts positives zur Situation beitragen können. Diejenigen die wissen, dass Ratschläge sind auch Schläge sind... Hoffnungslos wahrscheinlich.
Dies ist vielleicht mein letzter Eintrag in meinem Blog. Per 1. September habe ich den Vertrag mit der Internet Gesellschaft gekündigt. In den nächsten Monaten werde ich noch weniger im Netz sein als jetzt. Das Haus wird sicher nie fertig, ich werde also immer was zu tun haben und das mit meinen zwei linken Händen. Vielleicht melde ich mich in einigen Monaten wieder zurück, vielleicht auch nicht. Meine Freunde kennen meine Handy Nummer und können sich so melden. Ein bis zweimal im Monat werde ich in ein Internet Kaffee gehen und mal Post nachschauen. Wird wohl kaum jemand schreiben. Ich hoffe, diejenigen empfangen zu dürfen, die Besuch versprochen haben, ich hoffe, mal einfach so angerufen zu werden.
Bärchen Balu zieht sich in die Höhle zurück, wie er das eigentlichgewünscht hat.
Wünscht mir Glück
Adios que siempre tengan mucha suerte, salud, amor y dinero.

